JABLOTRON 100: Nur ein Alarmsystem?

Nachdem wir selbst als Errichter von innovativen Sicherheitssystemen lange Zeit mit dem System eines anderen namhaften Herstellers gearbeitet haben, sind wir 2015 zu Jablotron und gezielt auf das 100er System gewechselt. Was uns zuerst wie ein „normales“ Alarmsystem vorkam, stellte sich schon bald als ein ultimatives Multitool heraus. Das System 100 hat von Beginn an alles mitgebracht, was wir uns als Errichter gewünscht haben:

  • bis zu 120 Zonen bzw. Melder
  • bis zu 300 Benutzer
  • bis zu 32 programmierbare Ausgänge
  • hybride Gefahrenmeldeanlage (Funk und Bus)
  • redundanter Übertragungsweg (IP/GSM/3G)
  • viele, verschiedene Möglichkeiten, das System aus der Ferne zu programmieren
  • Errichter-App
  • App-Bedienung für den Kunden
  • und vieles mehr

Jablotron ist ein traditioneller, europäischer Hersteller von Sicherheitstechnik mit Sitz in der Tschechischen Republik. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und beschäftigt heute rund 670 Mitarbeiter. Die Produkte werden inzwischen in 73 Ländern vertrieben und von über 100.000 Benutzern genutzt (Stand 2016).

Was soll ich sagen? Wir sind zufrieden – und unsere Kunden sind es. Mit dem System können kleine bis mittlere, aber ohne weiteres auch große Objekte gesichert werden. Bei großen Objekten reden wir von einer Nutzfläche von 50.000 qm.

Neu ist die Verknüpfung von Video- und Alarmtechnik. Beide Systeme für sich machen in vielen Bereichen kein Sinn. Kombiniert man beide Systeme wird ein großes, Ganzes draus. Intelligent ist die Verknüpfung, die Jablotron gelungen ist. Die angebundenen Netzwerk-Kameras streamen ihr Videosignal in die Jablotron Cloud. Dort werden die Videos aufgenommen und stehen zum Abruf bereit. Außer der Kamera, der Netzwerk- bzw. Internetverbindung und der Stromversorgung benötigt diese Videoüberwachung keine weiteren Geräte beim Kunden vor Ort. Wird durch das Alarmsystem ein Alarm ausgelöst, wird auch diese Information in die Jablotron Cloud übermittelt. Das Cloud-System legt nun die eingehenden Videostreams mit den Ereignissen aus dem Alarmsystem übereinander und schneidet die Videos so zurecht, dass das Video 30 Sekunden vor bis 30 Sekunden nach dem Alarmzeitpunkt wiedergibt. Eine Verifikation ist nun ohne Probleme durch den Kunden selbst oder -besser – durch den Sicherheitsdienst bzw. die Notruf-Service-Leitstelle (NSL) – denn auch eine Videoaufschaltung in die Leitstelle wird möglich sein. Das bedeutet: Eine Videoverifikation in FullHD.

Theoretisch heißt das: Ein Täter sucht ein Gebäude auf und versucht dort einzubrechen. Er löst den Alarm aus und die Videokamera nimmt dieses Geschehen auf und stellt diesen Videoausschnitt der Leitstelle zur Verfügung. Diese alarmiert die Polizei und gibt aufgrund des FullHD-Videos direkt eine Personenbeschreibung an die Polizei durch. Der Täter kann selbst in 2 km Entfernung vom Objekt von der eintreffenden Polizei festgenommen werden. Was sich im ersten Moment noch wie Science Fiction anhört, wird aufgrund dieser technischen Möglichkeiten durch das Jablotron-System Realität.

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